form3D gegründet: Praxisnahe Ausbildung für Additive Fertigung in der Schweiz
- monikaweder
- 11. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen

Am 05. März wurde im neu eingerichteten Trainingszentrum von form3D der Verein form3D zur Förderung der Aus- und Weiterbildung in der additiven Fertigung in der Schweiz gegründet. Vertreter aus Industrie, Forschung und Bildung kamen zusammen, um die Organisation offiziell ins Leben zu rufen und gemeinsam die nächsten Schritte zur Stärkung dieser wichtigen Zukunftstechnologie zu definieren.
Die Gründungsversammlung zeigte bereits deutlich: Das Interesse, gemeinsam eine praxisnahe Ausbildung im Bereich der additiven Fertigung aufzubauen, ist gross. Die Teilnehmenden verband ein klares gemeinsames Ziel – das Potenzial dieser Technologie für die Schweizer Wirtschaft besser nutzbar zu machen.
Potenzial der additiven Fertigung besser nutzen
Additive Fertigung entwickelt sich weltweit zu einer zentralen Produktionstechnologie. Gerade für innovative Schweizer KMU eröffnet sie neue Möglichkeiten in Entwicklung, Produktion und Design.
Der neu gegründete Verein setzt genau hier an. Ziel ist es, das Potenzial der additiven Fertigung in möglichst vielen Branchen zugänglich zu machen und gleichzeitig eine bestehende Bildungslücke im Bereich dieser Technologie zu schliessen.
Praxisnahe Ausbildung für Fachkräfte und Nachwuchs
Ein zentrales Anliegen des Vereins ist der Aufbau eines praxisorientierten Ausbildungsangebots im Bereich der additiven Fertigung.
Geplant sind Angebote für:
Fachkräfte aus Industrie und Produktion
Lernende in technischen Berufen
Studierende höherer Fachschulen
Gemeinsam mit Partnerfirmen aus der Industrie werden die Angebote entwickelt und in der ganzen Schweiz angeboten. Ziel ist eine Ausbildung, die sich konsequent an den Anforderungen der Praxis orientiert und Unternehmen den Zugang zu qualifizierten Fachkräften erleichtert.
Gemeinnützig engagiert für die Schweizer Industrie
Der Verein verfolgt keine Erwerbs- oder Selbsthilfezwecke und widmet sich ausschliesslich gemeinnützigen und öffentlichen Anliegen. Im Fokus stehen:
die praxisnahe Aus- und Weiterbildung im Bereich der additiven Fertigung
die stärkere Verankerung der Technologie in der Schweizer KMU-Landschaft
die Vernetzung mit bestehenden Bildungsanbietern, zur Förderung der Additiven Fertigung in bestehenden Lehrplänen
Damit soll ein Netzwerk entstehen, das Wissen, Erfahrung und Innovation im Bereich der additiven Fertigung zusammenführt.
Erfahrenes Leitungsteam
An der Gründungsversammlung wurde der Vorstand gewählt. Das Präsidium übernimmt Pierangelo Gröning, ehemaliges Direktionsmitglied der Empa.
Der Vorstand vereint breite Expertise aus Industrie, Verbänden und Forschung:
Adriaan Spierings, Swiss Additive Manufacturing Group
Fabian Graber, Geschäftsführer BSF Bünter AG
Enzo Armellino, Geschäftsleiter Swissmechanic Solothurn
Gabriela Mathys, Stiftungsratspräsidentin RMS Foundation
Martin Stöckli, COO inspire AG
Zur Unterstützung der Vereinsarbeit wird zudem eine Geschäftsstelle aufgebaut, deren Leitung Monika Weder übernimmt.
Breite Unterstützung und erste Aktivitäten
Die Gründungsversammlung zeigte eine breite Unterstützung aus Industrie, Forschung und Verbänden. Das grosse Engagement der Beteiligten unterstreicht die wachsende Bedeutung der additiven Fertigung für die Schweizer Industrie.
Bereits in den kommenden Monaten starten erste Aktivitäten, darunter:
Kurse für Lernende im Bereich additive Fertigung
die Einführung eines Basismoduls für Fachkräfte
der Aufbau weiterer Partnerschaften mit Unternehmen und Organisationen
Der Verein lädt Unternehmen, Institutionen und Fachpersonen ein, sich aktiv einzubringen und gemeinsam die Zukunft der additiven Fertigung in der Schweiz mitzugestalten.




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